Ergänzungen zur Massage

Eine Sitzung beginnt oder endet mit einer Massage und die folgenden Methoden sind jeweils wohltuender, ergänzender Teil einer Behandlung, unterstützen diese oder können kombiniert werden.

Haltung

Eine entlastende Körperhaltung ist das A und O für Beschwerdefreiheit. Der Körper und seine Glieder arbeiten immer mit und gegen die Schwerkraft der Erde. Die eigene Haltung und Bewegung ist einem während des Tagesablaufes nicht immer präsent. Bei der Befunderhebung schaue ich mir die Kundschaft genauer an und bespreche, was mir auffällt oder was ich sehe. Zusammen mit der Kundschaft wird ermittelt, wie die Körperhaltung und somit Beschwerden positiv verändert werden können. Die Haltungsbeispiele werden erklärt, Übungen mitgegeben und in folgenden Sitzungen immer wieder überprüft.

Schröpfen, Schröpfkopfmassage

Das Schröpfen ist schon seit Jahrtausenden bekannt, gilt als ausleitendes Verfahren und wird bei diversen Beschwerden angewendet. Dabei wird mit Glaskugeln ein Vakuum auf der Haut erzeugt. Die Kugeln verbleiben kurze Zeit an Ort oder es wird eine Massage mit der Schröpfkugel durchgeführt.

Die behandelten Stellen werden stark durchblutet, was Stoffwechsel, Lymphabfluss und Immunsystem stimuliert. Auch wenn die Methode anfangs nicht immer angenehm ist: das Gewebe fühlt sich sofort entspannter, befreiter oder belebter an. Energetisch ist eine öffnende Wirkung zu spüren.

Auch ältere Narben können wunderbar mit Schröpfen und spezifischen Griffen behandelt werden. Die Wirkung ist tiefgreifend und nachhaltig – das Narbengewebe wird weicher und nach einigen Sitzungen blasser.

Triggerpunktbehandlung

Durch Fehlhaltung oder Überbelastung können Muskelverspannungen entstehen, die als punktuell druckempfindliche Stellen tast- und fühlbar sind und auch an weiter entfernten Stellen Schmerz auslösen können. Diese Punkte werden als Triggerpunkte bezeichnet.

Die Behandlung dieser Punkte kann recht schmerzhaft sein. Die Wirkung ist jedoch verblüffend: Durch gezielten Druck wird der betroffene Muskel entspannt und in einen optimalen Tonus gebracht. Eine Schmerzlinderung ist oft rasch erreicht und nachhaltig.

Schwingkissenbehandlung

Die Kundschaft liegt auf einem mit Luft gefüllten Kissen. Durch sanfte, möglichst regelmässige Schwingbewegungen wird der Körper hin- und hergeschaukelt. Wirbelsäule und Gelenke werden mobilisiert, mögliche Fehlstellungen repositionieren sich von selbst oder werden durch gezielte Griffe sanft korrigiert.

 

Die Behandelten erfahren eine Leichtigkeit und Schwerelosigkeit, wie wenn sie auf dem Wasser liegen, was wunderbar entspannend und beruhigend wirkt.

Sanfte Wirbeltherapie nach Dorn

Bei der Dorn-Methode wird nach einer entspannenden Massage die Beinlänge geprüft. Unter aktiver Bewegungs-Mitarbeit der Kundschaft und mit gezielten Griffen oder Daumen-Druck werden repositionsfähige Verschiebungen der Wirbelsäule oder der Gelenke ausgeglichen. Diese Methode ist eine Hilfe zur Selbsthilfe und die Therapierten führen die Behandlung mit Übungen zu Hause fort.

Colonmassage

Bei der Colonmassage (Colon oder Kolon = Darm) wird mit sanften Streichungen und Druck nach einem bestimmten Ablauf der Bauch behandelt. Die Aufmerksamkeit richtet sich dabei vor allem auf den Dickdarm.

Diese Methode beruhigt das vegetative Nervensystem, ist nützlich bei chronischer Verstopfung (Obstipation), kann die Peristaltik des Dickdarms wieder anregen und eine medikamentfreie Alternative zu Abführmitteln sein.

Moxa, Moxibustion

Moxen hat seine Ursprünge in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Dabei wird glimmendes Beifusspulver (Artemisia sinensis) in Form einer Moxazigarre in geringem Abstand zur Haut an bestimmte Akupunkturpunkte oder schmerzende Stellen gehalten.

 

Das glühende Kraut erzeugt an der behandelten Stelle eine Hautrötung und lässt eine wohlige Wärme entstehen. Moxa wird hauptsächlich bei Kältezuständen eingesetzt.